Bridge Kurzeinführung

5. Bridge: Hand- bzw. Karten-Evaluation.

Um effizient und erfolgreich bieten zu können, muss man die Stärke und das Potential der eigenen Hand (und derjenigen des Partners) evaluieren. Dies ist ein dynamischer Prozess.

  • Punkte Zählung: Ass 4, König 3, Dame 2, Bube 1. High-Card-Points (HCP).
  • Total also 40 Punkte pro Teilung.
  • Anforderungen: Teilkontrakt (ca. 21-25), Spiel (ca. 25-27), Slam (ca. 33-36)
  • Loser-Zählung (Verluststiche).
  • Längen- und Kürzen-Zusatzpunkte.
  • Typ der Kartenverteilung, z.B. 3-3-4-3 oder 6-2-3-2.
  • Ist in der Trumpf-Farbe ein Fit vorhanden? Haben wir als Paar zusammen >=8 Karten in einer Farbe?
  • Wie ist unsere Vulnerabilität?
  • Eröffnungs-Regeln: 20er-Regel (1., 2. Pos.), 19er-Regel (3. Pos.), 15er-Regel (4. Pos.)
  • Bsp. 20er-Regel: Anzahl Punkte + Länge der beiden längsten Farben >= 20.
  • Bsp. (♠  ♥  ♦  ♣) AJT4/QJ94/K3/AQ5 eröffnet 1NT in jeder Position.
  • Bsp. (♠  ♥  ♦  ♣) AJx/KQJ94/xx/xxx eröffnet 1 in 3. aber nicht 1., 2. oder 4. Position.
  • Bsp. (♠  ♥  ♦  ♣) KQJ945/xx/Qxx/xx eröffnet 2♠ in 1., 2. und 3. position.
  • Hinzu kommen Partners Gebote und Antworten.
  • Es gibt forcierende- und nicht forcierende Gebote. Bei forcierenden darf der Partner nicht passen.
  • Die Gegner können sehr störend mitbieten.
  • Verschieden Biet-Positionen: Eröffner, 2., 3., 4., Reveille.
  • Wichtig: Alle diese Regeln sind als Richtlinien und nicht als absolute Gesetze zu betrachten.

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N.M. Jan. 2019